Tipps beim Public Viewing

hochprofessionelle Rückproleinwand

Variante 1
Ein Beispiel für eine gelungene Rückproleinwand

 

hochprofessionelle Rückproleinwand

Variante 2
Ein günstiges Beispiel für eine Rückproleinwand

 

Hilfreiches Wissen für Public Viewing und Public Screening

Sie sind Gastronom oder Veranstalter? Sie wollen die Filme oder Fußballspiele live auf Großbildleinwand in Ihrer Veranstaltungsstätte Gastronomie zeigen? 

Aktuelle Tipps, Tricks sowie Beamer-Angebote  haben wir für Sie gesondert zusammengestellt. Wir klären die wichtigsten Fragen rund um Installation, Helligkeit und die verschiedenen Projektionsmöglichkeiten.

 

Allgemein

Projektionen unter freiem Himmel sind immer unterschiedlichsten Faktoren unterworfen. Die Tageszeit (Sonneneinfall und Dunkelheitsgrad), Zuschaueranzahl, Ort, Schatten, u.s.w. wirken sich maßgeblich auf die Planung eines Outdoor-Events aus. 

Hier finden Sie ein paar Grundregeln, die allgemein für Projektionen unter freiem Himmel immer gelten:

Die Sonne darf niemals direkt auf die Projektionsfläche scheinen. Outdoorprojektionen bei starkem Sonnenlicht lassen sich mittels Rückprojektion und Vordach verbessern. 

Je mehr ANSI Lumen (Helligkeitsstärke) der Projektor hat, desto besser kann das Ergebnis der projektion sein. Um unter freiem Himmel ein befriedigendes Bild auf 2 Meter Bildbreite zu projizieren, werden nach unserer Erfahrung mindestens 10.000 ANSI Lumen benötigt. Sie brauchen neben einem Abspielgerät (z.B. Laptop) einen Projektor, eine passende Linse und eine Leinwand.

Rückprojektion ist Pflicht, wenn man Outdoor ein großes Bild zeigen will. Hier strahlt der Beamer von hinten auf eine Rückprojektionsleinwand. Der Bereich zwischen Beamer und Leinwand wird durch einen Tunnel (Zelt, Molton, Plane) abgedunkelt.

Beispiele sehen Sie auf der linken Seite.

Dieser Tunnel, der vom Beamer zur Leinwand führt, muss absolut lichtundurchlässig und am besten auf der Innenseite schwarz sein. Er schützt den Beamer auch gleichzeitig vor Wettereinflüssen.

Standardobjektive haben ein Projektionsverhältnis von etwa 2:1, was bedeutet, dass man bei 2 Meter Abstand zwischen Beamer und Leinwand, ein ein Meter breites, projiziertes Bild bekommt. Da man bei einer Rückprojektion den Abstand zwischen Beamer und Leinwand möglichst klein halten möchte, benötigt man Weitwinkelobjektive. Am besten ist Verhältnis von 0.8:1 oder kleiner.

 

Es muss immer der Ort mit dem größten Anteil an Schatten zu der betreffenden Uhrzeit gewählt werden. Natürlicher Schatten kann enorm hilfreich sein, wenn man den Aufwand und die Kosten möglichst gering halten will.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir stellen Ihnen gerne Lichtmessgeräte zur Verfügung, sodass sie den schattigsten Ort leicht finden können.

Die besten Ergebnisse im Außenbereich erzielt man mit Rückprojektions-Leinwänden. Es gibt unterschiedliche Leinwandtypen mit unterschiedlichen Eigenschaften bei der Helligkeitsverstärkung (Gainwert). Je höher der Gainfaktor (Leuchtdichtefaktor) desto besser die Helligkeitsverstärkung der Leinwand, aber auch die Gefahr von Hotspots und unregelmäßiger Ausleuchtung. Ein zu hoher Gainfaktor kann die Zentrierung der Helligkeit so sehr begünstigen, dass nur noch die Zuschauermenge im Zentrum ein helles Bild erkennt.

Neue und gebrauchte Profi-Leinwände finden sie bei uns im Shop.
 

Die Größe der Leinwand sollte nach dem Abstand des entferntesten Zuschauers gewählt werden. Der letzte Zuschauer sollte maximal das 7,5-fache der Bildbreite entfernt sein. Als Beispiel: Bei einer 4m (Breite) x 3m (Höhe) Leinwand, rechnet man 4m (Breite) x 7,5 (Faktor) = 30m (Abstand zur Leinwand). Der letzte Zuschauer sollte also max. 30m entfernt sein.

Anders gesagt, der Abstand zwischen der Projektorleinwand und Publikum sollte ungefähr 1,5- und 2-Mal so groß sein, wie die Leinwandbreite.
Bitte bedenken Sie, falls die Auflösung des Projektors eher gering ist, umso kleiner sollte dann auch die Leinwand ausfallen, damit die einzelnen Pixel nicht mehr erkennbar sind. 

20.000 ANSI Lumen sind zwar physikalisch die doppelte Leistung zu Projektoren mit 10.000 ANSI Lumen, subjektiv im gesehenen Bild liegt die Leistungssteigerung „gefühlsmäßig“ eher bei vielleicht bei ca. 10-30% mehr Leistung.

FIFA

Bar, Restaurant, Biergarten unter 300 Personen, ohne Eintritt, ohne Sponsor, ohne Gebühr:
Öffentliche Übertragungen in Bars/Hotels/Restaurants und anderen kommerziellen Betrieben benötigen keine Lizenz der FIFA, insofern sie Fernsehgeräte in ihren Räumlichkeiten betreiben, die relevante TV-Abonnements für den kommerziellen Bereich und die notwendigen örtlichen Genehmigungen besitzen, sofern solche Veranstaltung nicht gesponsert werden und kein Eintrittsgeld erhoben wird.
Obwohl sie als öffentliche Übertragungen gelten, wird die FIFA keine Lizenz für Veranstaltungen verlangen, an denen bis zu 300 Menschen teilnehmen, es sei denn, diese Veranstaltungen werden gesponsert oder es wird Eintrittsgeld erhoben. Somit wird sowohl für den Veranstalter als auch für die FIFA unnötige Papierarbeit vermieden. Wir empfehlen, sich die Bedingungen ganz genau anzuschauen, da diese sich natürlich ändern können.

Verboten ist:

  • Die Logos/Marken der FIFA 2018 verwenden, außer Sie haben eine entsprechende Lizenzvereinbarung unterzeichnet
  • Ihre eigene Veranstaltung als offizielle Veranstaltung der FIFA 2018  ausgeben
  • Das TV-Signal zu verändern oder zu modifizieren, etwa indem zusätzliche Grafiken hinzugefügt werden

Falls Sie Ihre Veranstaltung anmelden müssen, informieren Sie sich bitte direkt bei der FIFA 2018

GEMA

Bei max. 200qm kostet die GEMA 99,58€ für die Zeit der WM. Sonst entsprechend mehr je nach Größe und Bildgröße.

Weitere Infos zur GEMA.
 

Zur Tarifübersicht der GEMA.

GEZ

GEZ-Gebühren müssen immer bezahlt werden.

Nach oben