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Laserbeamer

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Leistungsstarke Laserbeamer setzen ganz neue Maßstäbe in der Projektion

Der letzte große Entwicklungsschritt in der Projektorenwelt war die Umstellung auf Laserlichtquellen. Dieser begann Anfang der 2010er Jahre mit den ersten Heimkinoprojektoren die mit einer Laser-LED-Hybrid Lichtquelle ausgestattet waren. Ein prominentes Beispiele ist etwa der Casio XJ A257, der auch unter Künstlern sehr beliebt war, da diese den Laser kurzerhand ausbauten um ihn anderweitig zu verwenden. Mit der Steigerung der Leistungsfähigkeit der Laser und den fallenden Produktionskosten kamen die Laserlichtquellen auch bald im professionellem A/V-Bereich an. Heute werden meist mehrere Laser als Lichtquelle verwendet um die entsprechende Helligkeit zu erreichen.

Doch der Reihe nach: Wir unter scheiden grundsätzlich drei Arten bei Laserlichtquellen: Zum einen gibt es reine Laser-Lichtquellen, auch RGB-Laser genannt, LED/Laser-Hybride und Laser-Phosphor-Lichtquellen. Die aktuell größte Verbreitung in professionellen Laser-Projektoren hat die Laser-Phosphor-Technologie. Hierbei erzeugen blaue Laser Licht, welches dann auf ein mit Phosphor beschichtetes, sich drehendes Rad geschickt wird und gelbes Licht erzeugt. Dieses gelbe Licht wird dann wiederum in grün und rot aufgeteilt (bei 3-Chip-DLP-Projektoren). Erfolgreiche Laser-Phosphor Projektor Modelle sind z.B. Panasonic RZ970, Epson EB-L1755 und helle Geräte wie der Panasonic RZ31k mit 30.000 ANSI Lumen. 

Bekannte LED/Laser-Hybriden sind zum Beispiel der Panasonic PT-RW330. Hierbei wird das rote Licht durch eine oder mehrere LEDs erzeugt, da diese im Vergleich zu roten Lasern günstiger in der Herstellung sind und genügend Lichtleistung liefern. Der Blaue und Grüne Teil des Farbsprektrums wird durch Blaue Laser und ein Phosphor-Rad erreicht.

RGB Laser Projektoren sind die aktuelle Königsklasse und als Zukunftstechnologie zu sehen. Hier müssen die Produktionskosten noch sinken um diese Geräte für den Massenmarkt anzubieten. Diese Laserbeamer bestehen aus drei verschiedenen Laserarten (rot, grün und blau) die dann das benötigte Weißlicht erzeugen. Hier sind vor allem die Projektoren von Christie und Barco zu nennen (z.B Christie D4K40-RGB und Christie Roadie 4K40-RGB). 


Laser-Projektoren egal welcher Bauart haben diverse Vorteile. Musste man früher Xenon-Lampen nach gut 800 Stunden und auf Quecksilber basierende UHP-Lampen nach ca. 2000 Stunden austauschen, versprechen die Hersteller aktueller Laser-Projektoren eine Lebenserwartung von 20.000 Stunden bei einem maximalen Helligkeitsverlust von lediglich 25%. Da die Technik allerdings noch zu neu ist und demnach keine Langzeittest bestehen, können wir das im Moment noch nicht zweifelsfrei bestätigen. Erste Geräte mit 20.000 Stunden haben sich bereits bei uns eingefunden und meist waren diese Projektoren noch immer sehr überzeugend. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Abkühlzeit nach dem Ausschalten des Projektors. So muss jetzt nicht mehr mehrere Minuten gewartet werden, sondern der Abbau kann nach wenigen Sekunden beginnen.

Laser-Lichtquellen sind besser für die Umwelt. Sowohl der Einsatz als auch die Entsorgung sind im Vergleich zu Xenon- und UHP-Lampen weniger Umweltbelastend. Auch die Produktion der Lasereinheiten ist zwar im Moment noch teurer, jedoch umweltfreundlicher umzusetzen. Zudem verbrauchen Projektoren mit Laser-Lichtquellen etwas weniger Strom bei gleicher Leistung, was sich natürlich auch positiv auf die Umwelt auswirkt.

Was die Projektionsqualität angeht haben Laser-Licht-Quellen sowohl Vor- als auch Nachteile: So wird die volle Lichtleistung bereits nach wenigen Sekunden erreicht, gleichzeitig wird das Licht aber meist als eher kalt und künstlich empfunden (gerade im direkten Vergleich zu Xenon-Projektoren, die ein sehr großes Lichtspektrum projizieren). Durch den sehr fokussierten Farbraum der Laserlichtquelle, die z.B. komplett ohne Infrarot Licht auskommen entsteht deutlich weniger Wärme, wodurch die Projektoren auch weniger gekühlt werden müssen. Dadurch lassen sich kleinere und vor allem leisere Lüfter verbauen, was sich positiv auf die Geräuschentwicklung der Projektoren auswirkt. So freut sich jeder Theaterregisseur, wenn er keinen Projektionsraum mehr braucht damit die Zuschauer die Schauspieler verstehen.

Auch die Installation von Laser-Projektoren ist tendenziell leichter zu bewerkstelligen, da durch den geringeren Kühlungsbedarf der Projektor in jeglicher Orientierung (Portrait Modus oder nach unten) gehängt bzw. aufgestellt werden kann (360°-Fähig). Brauchte der geneigte A/V-Installateur früher noch spezielle Lampen um den Panasonic PT-DZ21K z.B. im Portraitmodus aufzustellen damit diese richtig gekühlt wird, ist dies mit Laserprojektoren nicht mehr nötig.

Momentan sind die Anschaffungskosten für Laserprojektoren im Vergleich zu klassischen Lampenprojektoren recht hoch. So lohnt sich eine Anschaffung rein rechnerisch erst wenn der Laserprojektor für mindestens 12 Monate jeden Tag 8 Stunden läuft. Die ReBeam GmbH hat jedoch mittlerweile Zugriff auch auf gebrauchte Laser-Projektoren welche einen großen Preisvorteil ggü. Neugeräten bieten. 
Ein Nachteil, der sich allerdings hoffentlich bald erledigen wird ist, dass es im Moment keine Möglichkeit gibt die Laserlichtquellen zu wechseln, sollte doch einmal der Laser ausfallen oder die 20.000 Stunden erreicht sein. Eigentlich sind fast alle Projektoren für weitaus mehr Lebenszeit konstruiert. So stellt dieser Nachteil aktuell noch eine künstliche Verkürzung des Lebenszyklus dar. Es bleibt abzuwarten ob und wann die Hersteller darauf reagieren oder ob sie andere Unternehmen finden, die diese Herausforderung annehmen.

Eine weitere spannende Option ist das Umrüsten „alter“ Xenon-Geräte auf Laserlichtquellen. So bietet  ReBeam Ihnen die Möglichkeit die hohen Anschaffungskosten neuer Xenon-Lampen zu vermeiden indem diese durch Laserlichtquellen ersetzt werden, die natürlich eine wesentlich höhere Lichtleistung haben. Sprechen Sie uns hier gezielt an ob diese Umrüstung bereits für Ihr Projektormodell verfügbar ist.