Digitale Kinoprojektoren

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Kino-Projektoren und deren Zubehör
 

Im Jahre 1895 wurde der erste Film im Berliner Wintergarten aufgeführt. Bereits 30 Jahre später, in den goldenen 20ger Jahren, gab es in vielen Großstädten in Europa und Amerika große Kinosäle, welche viele Besucher anzogen und eine neue, spannende Form der Unterhaltung boten. In diesen Kulturstätten, welche zu Beginn Opernsälen und Konzerthäusern nachempfunden wurden, kamen die ersten Kinoprojektoren zum Einsatz. Mit dem Aufkommen des Tonfilms in den 30ger Jahren des letzten Jahrhunderts machte die neue Technik einen weiteren Sprung, Bild und Ton bildeten die heute noch bekannte und genutzte Einheit. Die damaligen Kinoprojektoren wurden bis zum Aufkommen der digitalen Kinotechnik in den 90ger Jahren analog betrieben. Hier wurde also eine Filmrolle mit dem Bild- und Tonmaterial abgespielt und von dem Projektor bzw. der Tonanlage wiedergegeben. Die wichtigsten Hersteller der analogen Kinoprojektoren aus dieser Zeit waren unter anderem Ernemann, Zeiss und AEG.
 
Mit den immer leistungsfähigeren Microchips und der aufkommenden Digitaltechnik veränderte sich der Kinobetrieb bzw. die Wiedergabe von Filmen nachhaltig: Filme wurden nicht mehr auf Filmrollen, sondern digital, als Nullen und Einsen, auf digitalen Speichermedien gesichert.
Um diese nun wiederzugeben werden natürlich auch digitale Abspielgeräte und Projektoren benötigt. Dabei bildet im digitalen Kino der Kino-Projektor mit dem Kino-Server eine Einheit.
 
Der Kino-Server (auch DCI-Server genannt) dient dazu, das verschlüsselte Filmsignal zu entschlüsseln und an den DCI-Projektor und die Tonanlage weiterzugeben. DCI steht dabei für die Digital Cinema Initiatives und ist der Dachverband amerikanischer Filmstudios, welche für die entsprechenden DCI-Standards zuständig sind. Siehe dazu auch unsere DCI-FAQs.
 
Seit etwa 10 Jahren werden 3D-Filme immer beliebter. Diese stellen, je nach verwendeter Technologie, weitere Anforderungen an die Projektoren. So können zum Beispiel durch den Einsatz von 3D Brillen oder mit Hilfe von Polarisierung 3D Bilder erzeugt werden. Neben der 3D Technik gibt es mittlerweile auch 4D Kinos (auch Effektkinos genannt), welche z.B. Wind, Wasser und Gerüche in das Kinoerlebnis mit einbeziehen. Leider sind diese in Deutschland nur in den großen Vergnügungs- und Erlebnisparks zu finden. In anderen Europäischen Ländern, zumindest in den Großstädten, sind sie stärker vertreten.
 
Neben dem DCI-Standard gibt es auch andere, weniger verbreitete Kinoformate. So gibt es das sogenannte A-Cinema, welches u.a. vom Fraunhofer Institut entwickelt wurde. Im Asiatischen Raum ist das sogenannte eCinema (Electronic Cinema) sehr weit verbreitet. Beide Formate bieten den Vorteil, dass sie kostengünstiger eingesetzt werden können. Allerdings werden diese nur sporadisch von den großen Filmverleihern unterstützt, weshalb sie bisher eher ein Nischendasein führen.
 
Zu den wichtigsten Herstellern von DCI-Projektoren gehören Barco, Christie, NEC und Sony. Die grundsätzliche Projektionstechnik ist dabei vergleichbar mit „normalen“ Beamern. Lediglich die feste Verbindung zu den jeweiligen DCI-Servern und der angepasste Farbraum zur Darstellung möglichst natürlicher Farben ist hier als Unterschied zu nennen. Qualitativ befinden sich die Projektoren alle auf sehr hohem Niveau und überstehen, bei entsprechender Wartung und Pflege, locker eine Lebensdauer von 50.000 Stunden. Daher eignen sie auch gut als gebrauchte oder wiederaufbereitete Ware, bieten darüber hinaus eine Kostenersparnis und positive Umweltbilanz.
 
Zu den wichtigsten Server-Herstellen gehören GDC, Dolby, Barco und Christie. Es gibt darüber hinaus eine Vielzahl von Anbietern, welche keine Wünsche in Bezug auf Funktionen offenlassen.  Auch hier bietet ReBeam passende (gebrauchte und neue) DCI-Server entsprechend Ihren Anforderungen. Sprechen Sie uns gern dazu an.
 
Neben dem Einsatz in klassischen Kinos eröffnen immer mehr outdoor und mobile Kinos, welche auch auf entsprechende Technik zurückgreifen und auf die Erfahrungen von ReBeam bauen. Zwar ist es auch möglich sich digitale Kinoprojektoren zu mieten, jedoch können sich gebraucht Projektoren auch innerhalb von einer Saison schon amortisieren und eine gute Alternative zur Miete darstellen. Ebenso ermöglicht es auch Kinobetreibern mit kleinerem Budget, welche nicht auf die neue DCI-Technik setzen können, ihrem Publikum aktuelle Kinofilme vorzuführen.
 
ReBeam möchte eben diese kleinen Firmen unterstützen und ihnen bei überschaubaren Kosten Zugang zu aktueller Technik ermöglichen. Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie Fragen zu unseren Produkten haben.