Beamer Lexikon

3D Frame-sequential (3D Ready oder 3D-Capable)

Bei 3D Frame-sequential wird mit verdoppelter Bildwechselfrequenz übertragen. Aus 50 Hertz werdem 100, aus 60 Hertz 120. Frame-sequential ist gebräuchlich mit Nvidia-Grafikkarten, ebenso bei Projektoren mit dem Siegel "3D Ready oder 3D-Capable". 3D kann über einen Konverter oder per Computer übertragen werden, ist allerdings nicht Blu-Ray 3D Player kompatibel.

Additive Farbmischung

So wird das allgemein übliche Mischverfahren von Farben genannt, welches bei Röhrenmonitoren und Beamern zum Einsatz kommt. Dabei werden die Farben Rot, Grün und Blau bei gleicher Sättigung gemischt und es entsteht Weiß! Die Übertragung des Signals erfolgt meistens getrennt als RGB-Signal (Rot-Grün-Blau) über entsprechend abgeschirmte Kabel.


ANSI Lumen

ANSI Lumen ist die Maßeinheit welche die Bildhelligkeit von Beamern angibt. Sie wird in ANSI gemessen (American National Standards Institute). Dabei wird eine 1qm große Bildfläche in 9 gleich große Rechtecke eingeteilt und mit dem Beamer angestrahlt. Der gemessene mathematische Durchschnitt der Lichtstärke im Zentrum jeden Feldes ergibt am Schluss den Wert Ansilumen!


Auflösung

Die Auflösung eines Beamers gibt die Anzahl der Bildpunkte an (auch oft Pixel genannt) aus der sich das Originalbild zusammensetzt. Dabei wird zuerst die horizontale und dann die vertikale Anzahl an Bildpunkten genannt, z.B: 1024x768! Beim Einsatz eines Beamers sollte die originale Auflösung des Beamers mit der eingestellten Auflösung am Laptop/PC übereinstimmen. Ist die Auflösung am Laptop höher oder niedriger als die des Beamers, muss der Beamer die Auflösung umrechnen (komprimieren), was zu Qualitätseinbußen führt!


Aufprojektion (Aufpro)

Wenn man mit einem Beamer von vorn auf eine reflektierende Bildwand projiziert, wird dieses Projektionsverfahren Aufprojektion oder kurz Aufpro oder auch Frontprojektion genannt. Das Gegenteil ist die RÜCKPROJEKTION.


Ausleuchtung

Gleichmäßige Beleuchtungsverteilung auf Projektionsvorlagen oder Bildwänden. Es wird die Helligkeit in der Bildmitte mit der Helligkeit am Rand des Bildes verglichen. Je höher der angegebene Wert (in %), desto gleichmäßiger ist das Bild ausgeleuchtet. Ab etwa 75 % spricht man von guten Werten.


Auto Setup / Auto Synch

Wenn man mit einem Beamer von vorn auf eine reflektierende Bildwand projiziert, wird dieses Projektionsverfahren Aufprojektion oder kurz Aufpro oder auch Frontprojektion genannt. Das Gegenteil ist die RÜCKPROJEKTION.


Autofokus-Einstellung

Einrichtung am Projektor, die ein automatisches Einstellen der Schärfe ermöglicht, nachdem bei festgelegtem Projektionsabstand eine Grundeinstellung für die Bildschärfe manuell vorgenommen wurde.


Auto-Power-Off

Das Gerät stellt sich nach einer vorgegebenen Zeit ohne Signalempfang automatisch ab. Die Zeitspanne kann bei vielen Geräten bestimmt werden.

Beleuchtungsstärke

Maß für das auf eine beleuchtete Fläche aufallende Licht. Einheit der Beleuchtungsstärke ist Lux. Die Beleuchtungsstärke wird mit einem Luxmeter gemessen. Siehe auch ANSI Lumen.


Betrachtungsabstand

Der Mindestabstand zur Leinwand sollte das 1,5-fache der Bildbreite betragen. Die maximale Entfernung sollte das 6-fache der Bildbreite nicht überschreiten.


Bild im Bild

Mit der Bild im Bild Funktion, kann der Projektor ein kleines Bild anzeigen, welches über einen anderen Anschluss anliegt.


Bildformat

Das Bildformat beschreibt das Seitenverhältnis von Breite zur Höhe eines Bildes. Bei den Videoformaten ist noch das klassische 4:3 üblich, durch die neuen Techniken ist aber das kinogerechte 16:9 immer stärker im Kommen (vor allem bei Heimkino-Beamern).
Bei Datenprojektoren ist ebenfalls noch 4:3 der Standard - vor allem bei den Auflösungen SVGA und XGA. SXGA hat bereits ein Bildformat von 5:4 und FULL HD das neue 16:9.Vollbild: (4:3) das typische TV-Bildformat. Vollbildvariante: (1,54:1) typisches Format der Kino-/TV-Koproduktionen. TV-Widescreen: (16:9) TV-Standard Pal-Plus, optimal bei 16:9 Fernseher - DVD Filme.Widescreen: (1,85:1) gemäßigtes Widescreen, bei 16:9 TV werden 96% des TV-Screens genutzt.Cinemascope: (2,35:1) das breiteste Kinoformat (bei 4:3 TV Screen:56% bei 16:9 TV:75%)


Bildgröße

Beim klassischen Bildformat von 4:3 (SVGA, XGA und SXGA) kann die Bildgröße wie folgt errechnet werden:
Bilddiagonale = Bildbreite x 1,25
Bildbreite = Bilddiagonale : 1,25
Bildhöhe = Bilddiagonale x 0,6 oder Bildbreite x 0,75
Immer mehr Hersteller geben in den Beamerdaten auch die RATIO an. Sie gibt das Größenverhältnis Projektionsabstand:Bildbreite an. Ratio 2:1 bedeutet z.B. einen Projektionsabstand von 2m für 1m Bildbreite (4m Abstand = 2m Bildbreite usw.)


Bildpunkt

Bildpunkte werden auch Pixel genannt. Der Bildpunkt  ist das kleinste quadratische Anzeigeelement eines Bildes, dem eine unabhängige Farbe zugeordnet werden kann.


Bildqualität

Die Bildqualität eines Videoprojektors setzt sich aus vielen Komponenten zusammen. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den folgenden Eigenschaften schenken: Farbwiedergabe, Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Ausleuchtung.


Bildwiederholfrequenz

Die Bildwiederholfrequenz gibt an wie oft das Bild am Monitor oder im Beamer pro Sekunde neu aufgebaut wird. Die Bildwiederholfrequenz wird in Hz (vertikal) angegeben. Bei Beamern ist eine Frequenz von 60 bis 80Hz ideal, viele Beamer mit klassischer XGA-Auflösung können keine Frequenzen über 85Hz darstellen!


Blank

Sonderfunktion bei vielen Beamern. Über die IR-Fernbedienung können Sie mit der Taste Blank das Bild kurzzeitig dunkel schalten ohne den Beamer auszuschalten. Bei erneuten Tastendruck ist das aktuelle Bild wieder zu sehen.


Bluetooth

Neue kabellose Übertragungstechnik, mit der sich verschiedenste Komponenten unterschiedlicher Hersteller miteinander verknüpfen und vernetzen lassen.


Brennweite

Eine der Hauptkenngrößen eines Objektives.
Normalobjektiv: Entspricht annähernd dem Bildwinkel des menschlichen Auges. Eine Brennweite von 50 mm wird als Normalobjektiv bezeichnet. Der Abstand zwischen Objektiv und Brennebene (Brennweite) entspricht der Diagonale der Brennebene.
Weitwinkelobjektiv: Der Blickwinkel ist größer als der eines Normalobjektivs und es lässt sich auf kürzere Abstände scharfstellen. Die Brennweite ist kürzer als ein Normalobjektiv. Weit verbreitet sind Weitwinkelobjektive mit einer Brennweite von 22 mm-28 mm.
Teleobjektiv: Der Blickwinkel ist kleiner als der eines Normalobjektivs (Fernglasprinzip) und lässt sich auf weitere Abstände scharfstellen. Die Brennweite ist länger als ein Normalobjektiv. Weit verbreitet sind Teleobjektive mit einer Brennweite von 70 mm-210 mm.

Cinch

Typische Steckverbindung im Video-Consumerbereich. Der gelbe Cinch-Stecker wird für die Bildübertragung genutzt, der Rote und der Weiße für die Tonübermittlung. Diese Stecker werden auch als RCA-Stecker bezeichnet.

Dezibel  dB

Dezibel ist die Einheit für den Schalldruckpegel und gibt den physikalischen Druck der Schallwellen an. Da sich der Schalldruck des hörbaren Schalls von "gerade noch hörbar" bis zur Schmerzgrenze über 13 Zehnerpotenzen erstreckt, hat man für den Schalldruck eine logarithmische Größe, den Schalldruckpegel, eingeführt. Das klingt und ist auch etwas kompliziert, daher ein paar Beispiele: Art des Geräuschs mit Schalldruckpegel in dB : Leise Musik, Rauschen von Blättern, Wohnraum bei geschlossenem Fenster 40 dB; normale Sprache 65 dB; PKW, Großraumbüros 70dB; verkehrsreiche Straße80 dB; schwerer LKW 90dB; Rockkonzert 110 dB; Presslufthammer 120 dB; Düsenflugzeug in 100 m Entfernung 125db; Schmerzgrenze 130 dB


Diagonale

Berechnung siehe Bildgröße.


Diffus (Diffuse Bildwand)

Diffus wird die Reflektionseigenschaft einer Bildwand genannt, wenn das auftreffende Licht gleichmäßig in alle Richtungen reflektiert wird. Der Betrachtungswinkel bei diffusen Bildwänden beträgt ungefähr 45 bis 60 Grad, der Leuchtdichtefaktor liegt bei ungefähr 1,2.


Digital Zoom

Ein Begriff aus der Daten-Video-Projektion. Mit der Fernbedienung oder über eine externe Steuereinheit kann der Anwender einen Ausschnitt des Projektionsbildes elektronisch vergrößern.


D-ILA

Von JVC entwickelte Technologie für Beamer als Alternative zu LCD und DLP. Die Bilderzeugung findet hier auf Basis reflektierender Module statt. ILA = Image Light Amplifier.


Direkt Power Off

Durch einen Kondensator, kann der Projektor direkt vom Stromnetz genommen werden. Die wichtige Nachkühlung der Lampe durch den Ventilator wird durch den Kondensator trotzdem vorgenommen. Diese Funktion erhöht nicht nur die Schnelligkeit des Abbaus, sondern schützt die Lampe auch beim Stromausfall oder plötzlichen Ziehen des Netzsteckers.


DLP (DMD)

Die von der Firma Texas Instruments entwickelte DLP (Digital Light Processing) Technik basiert auf einem Halbleiter-Chip, auf dem hunderttausende, mikroskopisch kleine Spiegel (1/1.000 eines menschlichen Haares) auf elektronischem Wege bewegt werden.
Mittels einer neu entwickelten Steuerelektronik wird das reflektierende Projektionslicht für jeden einzelnen Bildpunkt entweder auf die Optik oder aber ins "Abseits" gelenkt und so das erforderliche Bild erzeugt.
Die Farbe wird mittels eines Dreifarben-Filterrades erzeugt, das sich synchron mit der Bildablenkung dreht. Konkret werden drei einzelne Farbbilder hintereinander erzeugt, die aufgrund der hohen Geschwindigkeit als ein Echtfarbbild erscheinen. Pixelstrukturen sind bei dieser Technik nahezu nicht erkennbar.
Eine hohe und gleichmäßige Helligkeit, sowie natürliche Farben sind ebenfalls Merkmale der DLP-Technik. DLP-Projektoren zeichnen sich auch wegen ihrer Baugröße auf. Fast alle Beamer unter 2kg sind DLP-Projektoren.


DVI

"Digital Visual Interface" ist ein neuer Übertragungsstandard, um Computerdaten digital zum Anzeigegerät (Monitor, Plasmadisplay, Projektor etc.) zu übertragen. Eine Umwandlung in ein analoges Signal entfällt dadurch. Die Bildqualität wird erheblich verbessert. Es gibt drei unterschiedliche Schnittstellen:
DVI-D: Übertragung rein digitaler Informationen
DVI-A: Übertragung rein analoger Informationen
DVI-I: Übertragung digitaler und analoger Informationen
Um Verbindung zu analogen D-Sub15-Anschlüssen zu schaffen gibt es entsprechende Adapter als Stecker oder Kabel.

Eco Mode

Fast jeder Projektor bietet einen Eco Mode (Lampensparmodus) an. Die Lampe wird im Durchschnitt ca. 20% dunkler. Der Eco Mode oder auch Eco-Modus hat den Vorteil das das Lüftergeräusch geringer, und die Lebensdauer länger wird. Der Eco-Modus wird gerne eingesetzt um einen besseren Schwarzwert zu erzielen.


Edge Blending

Edge Blending wird eingesetzt, wenn die gewünschte Bildgröße nicht mit einem Beamer zu realisieren ist, z. B. Panorama Bilder von über 6 Meter, die auch sehr hell sein müssen. Solche Bilder können mit mehreren Projektoren mit Edge Blending zu einen Bild zusammengesetzt werden. Dazu werden die einzelnen Projektionen leicht übereinander gelappt.


Elektronisches Skaling

Erkennt ein Daten-Video-Projektor einen Rechner-Modus, der nicht der Original-Auflösung des Projektors entspricht, so rechnet er den Modus um. Ziel ist es in der Regel, eine möglichst bildschirmfüllende Darstellung zu erreichen. Daten-Video-Projektoren für den Business-Bereich bieten oft den Komfort, den Modus so neu zu berechnen, dass die Abbildungsqualität optimal bleibt.

Farbtemperatur

Maß für den überwiegenden Farbanteil des Lichtes, Maßeinheit Kelvin. Je größer der Blauanteil im Licht, desto höher die Farbtemperatur, umso kälter wirkt das Licht. Je größer der Rotanteil im Licht, desto niedriger die Farbtemperatur, umso wärmer wirkt das Licht.


Firewire

Die IEE 1394-Technologie, zunächst nur Firewire genannt, bezeichnet eine 1995 eingeführte serielle Schnittstellentechnologie für Computer- und Videogeräte zur Übertragung digitaler Daten mit bis zu 400 Mbit/Sek.


Fixfocus-Objektiv

Objektiv, dessen Brennweite nicht verändert werden kann. Die Bildgröße kann nur über den Projektionsabstand variiert werden. Die große Mehrheit der Beamer haben ein Zoom-Objektiv, nur wenige besonders preiswerte Beamer bieten ausschließlich eine feste Brennweite.


Formatumschaltung

Kinofilme werden mit einer speziellen Kameratechnik (anamorph) gedreht, die die Bildbreite staucht. Für eine formatrichtige Darstellung kann die Korrektur entweder im DVD-Spieler oder im Projektor erfolgen. Die qualitativ bessere Lösung ist die Korrektur über eine im Projektor vorhandene 16:9 - Formatumschaltung.


Freeze-Funktion

Die Freeze-Funktion, die auf den meisten Fernbedienungen von Beamern zu finden ist, "friert" das aktuelle Projektionsbild ein. So können Sie Programmänderungen vom Zuschauer unbemerkt, durchführen. Die Zuschauer können noch über das eingefrorene Bild diskutieren, abschreiben etc. während Sie bereits das nächste Bild aufrufen und auf Knopfdruck präsentieren. Die Freeze-Funktion funktioniert auch im Videomodus. Dadurch erhalten Sie ein absolut ruhiges Standbild (während der Film jedoch weiterläuft).


Full HD 1080P kompatibel

Dieser Projektor verarbeitet die Auflösung 1920 x 1080 Pixel unkomprimiert.


Full HD 3D Frame-packing (Blu-Ray 3D Format)

Das Full HD 3D-Format ist das einzige 3D Format ohne Qualitätsverlust.
Dabei werden die beiden Perspektiven in ein Vollbild (Frame) gepackt, getrennt nur durch einige Leerzeilen mit einer Auflösung von 1920 x 2205 Pixel per HDMI-Version 1.4 vom Blu Ray Player zum Projektor übertragen.
Bis HDMI 1.3 war es nicht möglich Unterbilder mit so hoher Auflösung darzustellen, und darum ist Full HD 3D auf nicht kompatibel mit HDMI 1.3 Ausnahme sind wenige Geräte wie die Sony Play Station 3.

Gain

Mit dem Gain-Faktor wird die Reflektionsqualität einer Leinwand/Bildwand angegeben. Er gibt nach DIN 19045 Teil 4 das Maß für den Wirkungsgrad einer Bildwandfläche (Leinwand) an, das bedeutet der Leuchtdichtefaktor gibt den zurückgeworfenen/reflektierten Anteil des auftreffenden Lichts an.
Wie wird gemessen? Ein Lichtmessgerät wird in der Höhe der Lichtquelle angeordnet und mit einer Normfläche (norm-weiß) auf 1 kalibriert. Gemessen wird auf der Mittelpunktachse. Dann wird die Normfläche gegen das Bildwandmuster ausgetauscht: das Messgerät zeigt nun den Leuchtdichtefaktor für die entsprechende Bildwandfläche an. In verschiedenen Ländern werden verschiedene Standards der Messung zu Grunde gelegt. Im Prinzip können nur Bildwandflächen die nach demselben Standard gemessen wurden wirklich miteinander verglichen werden.


Gamma Korrektur

Verbessert die Darstellung dunklerer Bilddetails. Bei höheren Gammawerten werden dunklere Bilddetails heller dargestellt.


Gender-Changer

Adapter um z.B. einen Stecker in eine Buchse umzuwandeln. Wird oft benötigt., wenn das vorhandene Anschlusskabel in der falschen Ausführung vorliegt (z.B. für VGA, Chinch etc.).

HDCP

High-Bandwidth Digital Content Protection. Entwickelt für die DVI-Schnittstelle von Intel und Silicon Image. Damit wird ein digitales Signal mit Kopierschutz übertragen, was mit dem normalen Kopieschutz Macrovision nicht möglich ist.


HDMI

"High Definition Multimedia Interface", so heißt der neue Standard für die digitale Übertragung hochauflösender Audio- und Videodaten. Der HDMI-Standard unterstützt die Verschlüsselung der zu übertragenden Audio- und Videodateien, wodurch das unerlaubte Kopieren verhindert wird. Besitzt der Projektor oder das Flachbildschirm keine Elektronik zum Dekodieren der Daten, bleibt das Bild entweder schwarz oder wird nur mit reduzierter Auflösung wiedergegeben. HDMI-Anschlüsse müssen deshalb HDPC-Dekodierung besitzen (kurz: mit HDPC). HDMI-Anschlüsse finden sich inzwischen an allen Flachbildschirmen (LCD und Plasma) sowie Heimkino-Beamern, und natürlich an entsprechenden Wiedergabegeräten wie Blu-ray-Playern und einigen ausgesuchten DVD-Playern.


HDTV

Abkürzung für "High Definition TV": Fernsehübertragung mit deutlich höherer Zeilenzahl als im bisherigen PAL- (625 Zeilen) oder NTSC-Format (525 Zeilen). Es gibt HDTV-Modi mit 750 bzw. 1125 Zeilen, die zudem progressiv aufgebaut werden (also ohne Halbbildverfahren - interlace). Die Abkürzung HDTV steht generell für die neue Generation des Fernsehens in hoher Bildauflösung. Geräte mit der Angabe "HDready" können die hohe Auflösung zwar wiedergeben aber nicht in der original hohen Auflösung anzeigen!


Horizontalfrequenz (Hz)

Die Horizontalfrequenz (kurz: Hz) gibt an, wie viele Zeilen pro Sekunde angesteuert werden können (in kHz). Hohe Frequenzen von 100Hz ergeben beim Fernseher ein besonders ruhiges, flackerfreies Bild! 

Interpolation

Die Interpolation ist ein mathematisches Verfahren, um aus Werten bekannter Daten die Werte nicht vorhandener Daten als Zwischenwerte näherungsweise zu berechnen. Das Verfahren spielt eine wichtige Rolle bei der vergrößerten oder verkleinerten Wiedergabe von Bildern, insbesondere bei der Anpassung der Auflösung an die Modulgröße bei Beamern. Vergrößert ein Beamer die zugespielte Auflösung (z.B. Laptopauflösung = SVGA 800x600 zum Beamer XGA 1024x768) spricht man vom Resizing. Reduziert der Beamer die Auflösung (z.B. Laptop SXGA 1280x1024 auf Beamer XGA 1024x768) nennt man dies Komprimierung. Die Interpolation führt immer zu einem sichtbaren Qualitätsverlust.


IR / Infrarot

Die Computer-Maus kann über eine zusätzliche Maussteuerung gesteuert werden, die Sie frei im Raum stehend einsetzen ohne sich dem Laptop oder PC zu nähern. Diese externen "Funk-Mäuse" funktionieren in der Regel nur durch Einstecken des USB-Empfängers in den Rechner und ohne Software-Installation. Die IR-Maussteuerung kann aber auch in der IR-Fernbedienung des Beamers integriert sein (herstellerabhängig).


IR-Maus-Fernsteuerung

Die Computer-Maus kann über eine zusätzliche Maussteuerung gesteuert werden, die Sie frei im Raum stehend einsetzen ohne sich dem Laptop oder PC zu nähern. Diese externen "Funk-Mäuse" funktionieren in der Regel nur durch Einstecken des USB-Empfängers in den Rechner und ohne Software-Installation. Die IR-Maussteuerung kann aber auch in der IR-Fernbedienung des Beamers integriert sein (herstellerabhängig).

 

Keystone

Wenn Sie den Projektor auf- oder abwärtsgerichtet aufstellen bzw. montieren, bekommen Sie an den Rändern eine Verzerrung, die trapezförmig verläuft.
Dies kann durch Schrägstellen der Bildwand und/oder durch den Einsatz der digitalen oder optischen Keystone-Korrektur am Beamer behoben werden. Der digitale Keystoneausgleich führt jedoch zu verminderter Bildqualität, da die original Bildauflösung verändert wird. Ein optischer Ausgleich kann von Beamern durchgeführt werden, die ein bewegliches Objektiv besitzen (Shift Objektiv). Das ist meistens bei größeren Beamer der Fall, die auch über auswechselbare Objektive verfügen!


Kissenverzerrung

Geometriefehler von Objektiven bei Projektion, die zu einem kissenförmig verzerrten Bild führt. Gerne wird auch von einem Bauch gesprochen, den das Bild hat. dabei werden die horizontalen und vertikalen Begrenzungslinien des Bildes zur Bildmitte hin verzogen. Ursache sind Abbildungsfehler von Objektiven. Diese treten besonders oft bei extremer Objektiveinstellung (Zoom) auf. Das Gegenteil ist die Tonnenverzerrung!


Klinke

Steckverbindung, die in erster Linie für Kopfhörer und Mikrofonanschluss genutzt wird, teilweise aber auch als Audio- oder Videoanschluss. Die Klinke gibt es in 3,5cm (z.B. Walkman, MP3-Player etc.) und 6,3cm (Mikrofone etc.).


Komponentensignal

Das Komponentensignal wird auch als Farbdifferenz- oder Yuv-Signal bezeichnet. Das Videosignal wird in ein Helligkeits- und zwei Farbdifferenzsignale aufgeteilt, die getrennt übertragen werden. Die Bildqualität des Komponentensignals ist besser als bei S-Video und wird daher u.a. zum Anschluss von DVD-Playern verwendet.


Komprimierung

Viele Beamer können eine höhere Auflösung darstellen, als sie selbst original haben. Dabei werden einfach Spalten und Zeilen weggelassen. Da die Bildqualität darunter leidet, haben einige Hersteller spezielle Komprimierungsverfahren entwickelt, die versuchen, Komprimierungen mit möglichst wenig Informationsverlust durchzuführen. Dadurch ist die Qualität komprimierter Bilder heutzutage gut geworden, aber sie entspricht natürlich nach wie vor nicht der Qualität, die der Projektor mit der originalen Auflösung darstellen kann. Komprimierung bleibt somit auch weiterhin nur eine Nothilfe um höhere Auflösungen ausnahmsweise darzustellen. Die richtige Lösung ist einen Beamer in der Auflösung einzusetzen, die der Laptop oder PC darstellt!


Kontrast

Der Kontrast bezeichnet den Unterschied zwischen dem dunkelsten Schwarz und dem hellsten Weiß. Je höher das Kontrastverhältnis, desto dunkler der auf der Leinwand angezeigte Schwarzwert.


Konvergenz

Konvergenz wird die Deckungsgleichheit der drei LCD-Panels (rot, grün, blau) in einem Projektor genannt. Konvergenzfehler sind daher Farbfehler bei Beamern mit drei Modulen. Hier bilden sich an Linien und Konturen farbige Ränder. Die Ursache hierfür ist, dass die drei projizierten Teilbilder für Rot, Grün und Blau nicht exakt übereinstimmen. Konvergenzfehler treten vor allem in Ecken häufig auf.

LAN Netzwerk

Der Projektor verfügt über einen RJ45 Eingang.
Mit den Netzwerkeinstellungen können Sie den Status des Projektors von einem Computer aus über einen Webbrowser einstellen.


LCD

LCD ist eine Abkürzung und bedeutet "Liquid Crystal Display" - auf Deutsch "Flüssigkristallanzeige! Es beschreibt ein System aus dünnen Glasplatten, zwischen denen sich eine Schicht flüssiger Kristalle befindet. Mit Hilfe elektrischer Leitungen können alle Punkte dieser Schicht einzeln angesteuert werden. Die Präzision der Ansteuerung entscheidet ganz wesentlich über die Qualität des projizierten Bildes vom Beamer. LCD-Technologie steht nach wie vor im Ruf die originalgetreuere Farbwiedergabe bei Projektion mit einem Beamer zu gewährleisten.


LCoS

LCoS = "Liquid Crystal on Silicon". LCoS-Displays haben die Größe eines halben Daumennagels. Doch trotz ihrer geringen Größe haben LCoS-Displays mehr als zwei Millionen Pixel und ermöglichen eine Auflösung, die noch über UXGA (1600x1200 Bildpunkte) liegt. LCoS-Displays bestehen aus 3 Teilen. Eine Silikonfolie, auf die eine dünne Beschichtung mit Flüssigkristallen kommt und schließlich eine extrem dünne Glasscheibe. Das Licht der Lampe wird mittels eines speziellen Spiegels auf das LCos-Display gelenkt, wo nun jeder einzelne Kristall per elektrischer Spannung so ausgerichtet wird, dass das gewünschte Bild projiziert wird.


Lens Shift

Wenn ein Beamer nicht mittig zur Leinwand projiziert, bekommt man eine Keystoneverzerrung (Trapez). Diese kann meistens digital ausgeglichen werden (siehe "Keystone"). Das aber ist mit Qualitätseinbussen bei der Bilddarstellung verbunden. Besser ist es, wenn Sie einen Beamer verwenden, der ein LENS SHIFT hat, also das Objektiv manuell oder motorisch bewegen kann (vertikal und horizontal). Durch die Veränderung des Projektionswinkels wird der Keystone-Effekt minimiert. Jedoch muss man berücksichtigen, dass bei einem großen Winkel ein Lichtverlust eintritt. Auch können Abbildungsfehler auftreten wie kissen- und tonnenförmige Verzerrungen. Über ein Lens Shift verfügen zumeist Beamer aus der Kategorie Event- und Installation (meist mit Wechsel-Objektiven).


Leuchtdichtefaktor

Deutscher Begriff für GAIN-Faktor. Siehe unter G

Manueller Zoom

Die Bildgrösse wird am Beamer von Hand eingestellt - vorne am Objektiv. In der Regel sitzt direkt daneben auch der Regler für die Bildschärfe (Fokus). Nur wenige Beamer verfügen über ein motorisches Zoom (und Fokus), welches sich über die IR-Fernbedienung einstellen lässt! 


Microlens-Technologie

Vor den LCD-Panels eines LCD-Beamers sitzen Mikrolinsen. Sie haben die Aufgabe, das Licht zu bündeln und zwischen den Transistoren durchzuschleusen. Dadurch ist der Lichtverlust möglichst gering und durch diese Technologie erreicht man bei gleicher Lampe einen wesentlich höheren Ansilumen-Wert!


Motor-Zoom

Die Bildgröße des Beamer kann bei einem motorischen Zoom (und Fokus) über die IR-Fernbedienung eingestellt werden. Dies ermöglicht einen standortunabhängigen Einsatz. Motor-Zoom haben meist größere und schwere Beamer aus dem Event- & Installationsbereich.

Netzwerk-Beamer

Digitaler Beamer mit der Möglichkeit eines direkten Anschlusses an Computernetzwerke. Die Funktion, die über diesen Netzwerkanschluss hergestellt wird, ist je nach Hersteller des Beamers unterschiedlich. In der Regel können fest installierte Beamer über ein Netzwerk aus der Ferne gewartet und kontrolliert werden (Lampenzählerstand, Ein- und Ausschalten etc.). Bei einigen wenigen Beamern können sogar Präsentationen aus dem Netzwerk direkt wiedergegeben werden.

OSD

OSD bedeutet "On Screen Display". Wiedergabegeräte wie Beamer, LCD- und Plasma-Geräte etc. blenden das Menü für die Gerätebedienung im Bild ein = "On Screen".

PAL

PAL ("Phase Alternation Line" ist das Farbfernsehprinzip, welches in weiten Teilen Europas eingesetzt wird (Ausnahmen: Frankreich, Rschechei, Slowakei). Die Bildauflösung beträgt 625 Zeilen, die Bildfolge 50 Halbbilder je Sekunde. Das Seitenverhältnis ist 4:3. Die Erweiterung ist PAL Plus. Konkurrierende Systeme sind NTSC (z.B.USA) und SECAM (z.B. Frankreich). Der Nachfolger von PAL ist das hochauflösende Fernsehen HDTV (in Deutschland ab 2010 auf Sendung).


Passwort Schutz

Damit wird die Nutzung des Projektors per Passwort auf autorisierte Benutzer eingeschränkt. Über das OSD Menü kann die Einstellung vorgenommen werden.


Pixel

Pixel ist ein Kunstwort für den Begriff "Picture Element". Ein Pixel ist der kleinste ansteuerbare Bildpunkt eines Beamers oder Flachbildschirms. Ein Beamer mit XGA-Auflösung hat z.B. 1024x768 Bildpunkte/Pixel.


PJLink

Der Projektor kann über eine LAN-Verbindung gesteuert und überwacht werden. Die Netzwerkfunktion dieses Projektors unterstützt den PJLink-Standard.
PJLink ist ein Standard zur Vereinheitlichung der Bedien- und Steuerbefehle von Projektoren. PJLink erlaubt eine zentrale Steuerung von Projektoren verschiedener Hersteller über einen Controller. PJLink konforme Geräte können herstellerunabhängig jederzeit und jederorts verwaltet und gesteuert werden.

 

Resizing

Eine Funktion aus der Daten-Video-Projektion. Der Projektor rechnet selbsttätig Auflösungen angeschlossener Signalquellen um, die nicht der Original-Auflösung des Projektors entsprechen. Ziel ist es, eine möglichst bildschirmfüllende Darstellung zu erreichen, bei voller Abbildungsqualität.


RGB

Rot – Grün – Blau Signal bei Video- oder Computerbildern. Kurzform für additive Farbmischung. Videoprojektoren nutzen das RGB-Farbmodell und setzen alle Farben aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammen.


Rückprojektion

Projektionsgerät und Bildwand sind in einer Box integriert. Rückprojektion gestattet eine sehr raumsparende Unterbringung eines Projektors. Der Projektor bildet das Bild von hinten auf einer lichtdurchlässigen Leinwand ab.

Scart-Verbindung

21 polige Steckverbindung für Bild- und Tonsignale, üblich im Home- und halbprofessionellen Bereich der Videotechnik. Auch Euro-AV genannt.


Seitenverhältnis

Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe, beträgt bei Video und Datenbildern meist 4:3 (Bilddiagonale :5). Ausnahmen sind alle HDTV-Formate und PAL plus, bei denen Breitwandformat von 16:9 Verwendung findet. SXGA weist ein Verhältnis von 5:4 auf (1280:1024).


Shift-Objektiv

Objektiv, das mechanisch aus der optischen Achse eines Projektors heraus bewegt werden kann. Damit kann man in bestimmten Grenzen den Winkel der Aufwärts- (oder Abwärts-) Projektion ohne Keystone-Effekt ändern.


SVGA

Bildschirm-Standard mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln.

Tafelmodus/ Blackboard Mode

Wenn Bilder auf eine Klassenzimmertafel ohne Leinwand projiziert werden ist das Bild grünlich.
Der Tafel Modus (Blackboardmode) des Projektors gleicht diesen Farbfehler aus.

Uniformity

Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung einer Bildgebietes. Physikalisch bedingt nimmt die Helligkeit eines projizierten Bildes von der Mitte zu den Seiten hin ab. Unterschiede ab 30% sind durch das Auge wahrnehmbar. Moderne Projektoren haben einen Helligkeitsabfall von unter 15 % zu den Seiten hin, was einer Angabe von 85% Uniformity entspricht.

VGA

Abkürzung für Video Graphics Array. Bildschirmstandard mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln im Grafik-Modus.


Videobandbreite

Frequenzbereich, innerhalb dessen eine gleichmäßige Verstärkung des Eingangssignals erfolgt. Von der Videobandbreite hängen die Bildqualität, die maximale Bildwiederholfrequenz sowie die Auflösung  ab. Die Videobandbreite wird in MHz angegeben. Für den Computerbereich sollten Sie diese Größe bei der Projektorwahl besonders beachten. Folgende Berechnung kann für die Berechnung der notwendigen Bandbreite benutzt werden: Bandbreite = Zeilenzahl x Spaltenzahl x Bilder pro Sekunde x 3/2.

Warping / Geometrische Bildkorrektur

Durch die Warping Funktion kann der Projektor selbst bei einer gewölbten Projektionsfläche ein gerades Bild projizieren.


Weißabgleich

Einstellen der Spannungen der Verstärker in den drei Bildwandlern (Rot – Grün – Blau) in ein Verhältnis, um farbstrichfreie Bildwiedergabe zu erzielen.

Xenon-Lampe

Spezielle Projektionslampe für große Leistung.


XGA

Abkürzung für eXtended Graphics Array. Bildschirmstandard mit einer Auflösung von maximal 1024 x 768 Pixeln.

 

Zoom

Objektiv mit verstellbarer Brennweite. Bei Projektoren können Sie mit einem Zoom-Objektiv ein Bild größer oder kleiner werden lassen, ohne den Projektionsabstand zu verändern. Ein Motor-Zoom verkleinert oder vergrößert auf Knopfdruck, ist jedoch schwieriger zu justieren und macht den Projektor schwerer als ein manuelles Zoom-Objektiv.

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